Satzung des Junggesellenverein Lessenich/Meßdorf


1. Name und Sitz

1.1 Der Verein führt den Namen „Junggesellenverein Männerreih Einigkeit Lessenich-Meßdorf 1805“

1.2 Der Verein hat seinen Sitz in Bonn-Lessenich.



2. Zweck

2.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.

2.2 Zweck des Vereins ist die Förderung des Brauchtums.

2.3 Der Satzungszweck wird verwirklicht durch das Aufrecherhalten der Tradition des Vereins. Darin inbegriffen:
2.3.1 Mitwirken bei dörflichen Festen und Veranstaltungen.
2.3.2 Hilfe bei dörflichen Aktivitäten.
2.3.3 Durchfuhren der für den Mai üblichen Zeremonien falls dies kein zu hohes finanzielles Risiko für den Verein darstellt (darunter Maifeste, Maiversteigerungen, Umzüge, Dorfmaibaumstellen mit Ansingen).
2.3.4 Förderung der Kameradschaft zwischen Lessenicher Junggesellen und auswärtigen Junggesellenvereinen.
2.3.5 Integration von Jugendlichen in das Vereinsleben.

2.4 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eige wirtschaftliche Zwecke.

2.5 Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

2.6 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


3. Mitgliedschaft

3.1 Einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen kann jede männliche Person, die im Einzugsbereich des JGVM Lessenich wohnt und mindestens 16 Jahre alt ist. Der Antrag ist an den Vorstand zu stellen, der über eine Abstimmung entscheidet ob der Antragsteller Mitglied im Verein werden darf. Sind im Falle einer Abstimmung mehr als die Hälfte der anwesenden Mitglieder des Vorstandes für die Aufnahme des Antragstellers und erkennt der Antragsteller die Satzung an, so ist er als Mitglied in den JGVM Lessenich aufgenommen.

3.2 Der Einzugsbereich des JGVM Lessenich bezieht sich auf Lessenich und Umgebung.

3.3 Als Rechte stehen dem Mitglied die Teilnahme an allen Veranstaltungen und Aktivitäten, das Wahlrecht, Gleichberechtigung und die Möglichkeit während einer Versammlung Anträge zu stellen zu.

3.4 Pflichten des Mitglieds sind nach Möglichkeit die Teilnahme an allen zu Pflichtveranstaltungen erklärten Veranstaltungen und Aktivitäten, Dienstbereitschaft im Sinne des Vereins, Zahlen des Mitgliedsbeitrages und anderer berechtigter Forderungen des Vereins, angemessenes Verhalten bei sämtlichen Veranstaltungen und Aktivitäten, die als Verein wahrgenommen werden und das Anerkennen der Satzung.

3.5 Die Mitgliedschaft endet:
3.5.1 Im Todesfall.
3.5.2 Aus eigenen Beweggründen.
3.5.3 Nach Geschlechtsumwandlung.
3.5.4 Durch Ausschluss.

3.6 Wer mehr als zwei Monate mit den Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist wird abgemahnt. Werden danach die Beiträge nicht binnen eines Monats überwiesen, so entscheidet der Vorstand über den weiteren Verbleib des abgemahnten im Verein.

3.7 Wer durch unangemessenes Verhalten auffällt, wird verwarnt. Erhält ein Mitglied in einem Jahr 3 Verwarnungen, so entscheidet der Vorstand über den weiteren Verbleib des Verwarnten im Verein.

3.8 Ein durch den Vorstand beschlossener Ausschluss kann binnen 3 Monaten aufgehoben werden, sollten die Umstände es erfordern.


4. Vereinsorgane

Organe des Vereins sind:

1. Der Vorstand
2. Die Mitgliederversammlung




5. Vorstand

5.1 Der Vorstand besteht aus:
1. Präsident                                                                                                                                                           
2. Vize Präsident                                                                                                                                                       
3. Erster Kassierer
4. Zweiter Kassierer
5. Erster Schriftführer
6. Zweiter Schriftführer
7. Beirat

5.2 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder anwesend sind. Beschlüsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten. Der Präsident kann sich durch ein anderes Vorstandsmitglied vertreten lassen.


6. Tätigkeit des Vorstandes

6.1 Die Tätigkeit des Vorstandes erfolgt ehrenamtlich. Die im Interesse des Vereins entstehenden Auslagen eines beauftragten Mitglieds werden nach Prüfung durch den Vorstand ersetzt.


7. Einberufung des Vorstandes

Der Vorstand tagt nach Absprache im Vereinslokal. Vorstandssitzungen können vom Präsidenten oder seines Stellvertreters mit einer Frist von 7 Tagen einberufen werden, welche vom Schriftführer oder dessen Stellvertreter protokolliert werden. Das Protokoll wird vom Protokollführer an alle Vorstandsmitglieder umgehend als E-Mail zugestellt. Werden innerhalb 3 Tagen keine Einwände erhoben, gilt das Protokoll als angenommen. Eventuelle Einwände sind zu protokollieren.


8. Wahl des Vorstandes

8.1 Die Wahl des Vorstandes ist von der Mitgliederversammlung vorzunehmen. Die Vorstandsmitglieder werden auf die Dauer von 2 Jahren gewählt.



9. Mitgliederversammlung

9.1 Die Mitgliederversammlung findet jeden zweiten Freitag im Monat statt. Der Präsident ist Vorsitzender der Mitgliederversammlung. Er kann bei Verhinderung von einem seiner Stellvertreter vertreten werden.


9.2 Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen. Der Protokollführer ist der Erste Schriftführer oder sein Vertreter. Das Protokoll ist vom Protokollführer per E-Mail an alle Vereinsmitglieder umgehend zu verschicken.



10. Abstimmung in der Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung ist jedes Vereinsmitglied stimmberechtigt. Es hat eine Stimme, die nicht übertragbar ist. Beschlüsse und Wahlen werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Die Anwesenden können durch Mehrheitsbeschluss entscheiden, ob durch Handzeichen oder in geheimer Wahl abgestimmt wird. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Sitzungsleiters.



11. Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht einem Kalenderjahr.



12. Satzungsänderung und Auflösung des Vereins

12.1 Satzungsänderungen können nur durch eine 3/4 Mehrheit der anwesenden Mitglieder in einer ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden.

12.2 Die Auflösung des Vereins muss von mindestens 3/4 der eingetragenen Mitglieder in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Die Auflösung des Vereins muss auf einer Tagesordnung der Mitgliederversammlung stehen. Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins der Stadt Bonn zu, die das Vermögen gemäß dem Zweck des Vereins im Ort Lessenich verwenden wird.